Interkulturelle Kompetenz gefragt

Die schöne Metropole am Rhein Köln hat etwas über eine Million Einwohner. Davon haben etwa die Häfte einen Gasanschluss um zu heizen. Die Kölner Gasanbieter haben als gut zu tun und können die Versorgung dank effizienter Verwaltung gut gewährleisten. Dafür haben die Betriebe in manchen Vierteln kleine Probleme, mit denen sie so nicht immer gerechnet hatten.

Erklärungsnot

Denn manche Stadtviertel sind fest in tuerkischer Hand. Über 35 Prozent der Einwohner Kölns sind Tuerken oder bzw. tuerkischer Abstammung. Da die freundlichen Männer von den Gaswerken oft vormittags unterwegs sind um Gasuhren abzulesen, treffen sie manchmal auf hilflose Hausfrauen, deren Deutsch für die Fachbegriffe beim besten Willen nicht reicht. Während die meist sprachkompetenteren Männer auf der Arbeit sind und die Kinder in der Schule, versucht der Mann von den Gaswerken sich mit Händen und Füßen mit der Hausfrau zu verständigen. Oft werden Nachbarn zur Hilfe gerufen. Was eigentlich lustig ist, wie die Mitarbeiter zu berichten wissen, ist es jedoch nicht mehr, wenn es um wichtige sicherheitsrelevante Dinge geht, die vom Gasanbeiter an die Kunden weitergegeben werden. Dann ist es notwendig, Faltblätter mit entsprechenden Hinweisen auf tuerkisch mitzunehmen, die der Fachmann dann verteilen kann.

Entgegenkommen

Die Gasanbieter haben noch einen andere Lösung gefunden, denn auch unter ihrem Personal finden sich viele die der tuerkischen Sprache mächtig sind. Die werden dann einfach in der Vierteln mit einer hohen Ausländerdichte eingesetzt, oder speziell bei Kunden, bei denen sie von mangelnden Sprachkenntnissen wissen. Um optimalen Service zu bieten, gibt es nun auch die Möglichkeit bei einem Anbieter betriebsinterne Kurse in Tuerkisch zu belegen, von Mitarbeitern, für Mitarbeiter. Dort sollen kein Smalltalk, sondern die wichtigsten Fachbegriffe im Alltagsgeschäft vermittelt werden.

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