Der Winter naht

Die Tage werden wieder kürzer, auch wenn es keiner so richtig wahrhaben will, der letzte wirkliche Sommermonat beginnt nun und dann geht es wieder mit Riesenschritten auf die dunkle und vor allem kalte Jahreszeit zu. Abgestellte Heizungen gehören dann auch bald der Vergangenheit an und die Sorglosgkeit, wie es warm in der heimischen Hütte wird, und noch wichtiger, was das kostet, hat ein Ende.

Heizen wird wieder unausweichlich

Nun ist es also bald wieder so weit. Nach einem sehr heißen Sommer, der hoffentlich auch noch weitergeht, steht der Herbst schon wieder vor der Türe. Gerade für Verbraucher stellt sich nun wieder die Frage nach der Entwicklung des Gaspreises. Seit dem 24. Juni wird es, wenn auch zunächst nur kalendarisch, langsam wieder Winter und Änderungen beim Gaspreis kommen so sicher wie die kalten Tage.

Neue Bedingungen für die Preise

Nach Kälterekorden im letzten Winter, haben sich die meisten wahrscheinlich gerade erst wieder von der letzten Jahresabrechnung ihres Gasanbieters erholt, ein neuerlicher Preisschock bleibt hoffentlich aus. Die Vorzeichen dafür stehen eigentlich ziemlich gut. Denn erst im März hatte der Bundesgerichtshof die Gasanbieter von der Ölpreisbindung gelöst und so die Voraussetzungen für mehr Konkurrenz und freie Preisgestaltung geschaffen. Leider hatte das zunächst einen gegenteiligen Effekt. Mindestens genauso viele Anbieter, vor allem regionale Anbieter, nutzten die Lösung vom Ölpreis um die Preise erst einmal ordentlich zu erhöhen. Und das um ganze satte fünf bis sechs Prozentpunkte. Wieder andere senkten ihre Preise, jedoch nicht in gleichem Maße.

Der Winter macht`s

Bleibt zu hoffen, dass der Markt das regeln kann. Zwar kann sich niemand so richtig aussuchen ob er heizen will oder nicht und wieviel Gas er verbrauchen möchte, jedoch kann eifriges Preise vergleichen und der Wechsel von einem zu teuren Anbieter zu einem günstigeren wenigstens die Konkurrenz der Anbieter untereinander ankurbeln. Vorausgesetzt es kommt nicht zu Preisabsprachen, hat der Verbraucher beim Gaspreis nämlich zumindest noch ein wenig mitzureden.

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