Energierise verkauft US-Geschäft

Das Deutsche Unternehmen E.ON ist der größte nichtstaatliche Energieversorger auf der Welt. Der Hauptsitz des Konzerns befindet sich in Düsseldorf. Hauptbetätigungsfeld des Unternehmens liegt in dem europäischen Strom- und Gasmarkt. Gegenwärtig beschäftigt der Konzern auf der ganzen Welt rund 88.000 Mitarbeiter. Der Gesamtumsatz von E.ON belief sich im vergangenen Jahr auf insgesamt 81,82 Milliarden Euro.

Momentan plant Deutschlands größter Stromversorger den Verkauf seines amerikanischen Strom- und Gasgeschäftes an den US-amerikanischen Anbieter PPL. Nach Angaben des E.ON-Konzernchefs Wulf Bernotat wird der Kaufpreis bei 7,6 Milliarden Euro liegen. Wie Bernotat weiterhin vermeldete, werde der Konzern dadurch bereits jetzt sein Ziel erreichen, aus der Abgabe der Beteiligungen bis Ende diesen Jahres einen Gewinn von 10 Milliarden Euro zu erwirtschaften.

Für den Energiekonzern bedeutet der Verkauf seiner Geschäftsstelle in den USA zwar den Verlust eines gewinnbringenden und zuverlässigen Geschäfts, jedoch sei laut Angabe des Konzervorstandes der US-Markt nicht für die längerfristige Weiterentwicklung von E.ON geeignet. Von dem Verkauf der US-Geschäftsstellen profitiere man mehr und habe an Spielraum gewonnen. Zum Beispiel ist die Nettoverschuldung von E.ON gesunken.

Vor einigen Jahren hatte der größte deutsche Stromanbieter durch die Übernahme des britischen Unternehmens Powergen ebenfalls die US-Versorger Louisville Gas und Electric Company erhalten. Diese beiden Tochtergesellschaften sind für die Versorgung von insgesamt 940.000 Haushalten mit Strom und rund 321.000 Haushalten mit Erdgas zuständig. Im vergangenen Jahr hat E.ON in den USA einen Stromabsatz von 32,4 Milliarden Kilowattstunden erzielt. Der Gasabsatz belief sich in diesem Zeitraum aus insgesamt 12,6 Milliarden Kilowattstunden.

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